Laurin

Mein musikalischer Werdegang begann noch vor dem obligatorischen Blockflötenspiel vermutlich damit, dass ich im Kindesalter um das Jahr 2000 herum irgendwann mal für ein paar Jahre in den örtlichen Kirchenchor von Bad Homburg gesteckt wurde. Im Grundschulalter begannen dann die Klavierstunden, und auch wenn mir das auch oft Freude bereitete, wurde mir doch irgendwann klar, dass ich Noten nie wirklich „gelesen“, sondern vielmehr „entziffert“ habe, was dann wohl mit ein Grund dafür war, dass ich das Klavierspielen auch irgendwann an den Nagel gehängt habe. Neben musikalischen Eltern, durch die ich wahrscheinlich mehr oder minder subtil immer wieder ans Musizieren erinnert wurde, hat mich meine Zeit bei den Pfadfindern musikalisch wohl am stärksten geprägt. Durchs Singen am Lagerfeuer bin ich ans Gitarrespielen gekommen und habe meine Liebe für mehrstimmen Gesang entdeckt, die mich seither begleitet.

Choral wurde es dann allerdings erst wieder, als ich mich 2018 von einer Freundin (auch von den Pfadfindern) dazu überreden ließ, mal mit in ihren Chor zu kommen. Auf die Frage im Vorfeld, „welche Stimme ich denn sänge“, wusste ich zwar selbst keine Antwort, da mich allerdings der Chorleiter direkt nach meiner Vorstellung mit „Ein neuer Bass!“ begrüßte, war die Sache wohl recht schnell klar. Spätestens seitdem bewege ich mich stimmlich in den tieferen Registern und habe in diesem Chor dann auch meine Leidenschaft zu Singen erst so richtig entdeckt.

Nachdem ich umzugsbedingt meinen vertrauten Chor verlassen musste singe ich nun seit 2024 in einer bündischen Musikgruppe („Klangganten“) und in meiner neuen Heimat Landau in einem Kneipenchor. Wiederum über Kontakte von den Pfadfindern lies ich mich dann von Helmut Alba von den Vorzügen der Barbershop-Musik überzeugen, sodass ich seit 2025 als Bass festes Mitglied von „Quattro Voci“ bin.